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`!Fritz Schmidt-Clausing`! (* `F33f`_`[25. Oktober`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=25._Oktober]`_`f `F33f`_`[1902`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=1902]`_`f in `F33f`_`[Berlin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Berlin]`_`f als `*Hermann Georg Fritz Schmidt`*`:cite-ref-0-1-0[`F5bf`_`[1`#cite-note-0-1]`_`f]; † `F33f`_`[12. Juli`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=12._Juli]`_`f `F33f`_`[1984`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=1984]`_`f ebenda) war ein deutscher `F33f`_`[Theologe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Theologe]`_`f, evangelischer `F33f`_`[Pfarrer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pfarrer]`_`f sowie `F33f`_`[Schriftsteller`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schriftsteller]`_`f und `F33f`_`[Kirchenhistoriker`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kirchenhistoriker]`_`f.

>>Contents

• `F0af`_`[Leben`#leben]`_`f
• `F0af`_`[Werke`#werke]`_`f
• `F0af`_`[Als Ko-Autor und Herausgeber`#als-ko-autor-und-herausgeber]`_`f
• `F0af`_`[Als Referent`#als-referent]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Leben

Schmidt-Clausing wurde als Sohn des Goldarbeiters Hermann Schmidt und der Gertrud geb. Clausing in der elterlichen Wohnung in der Adalbertstraße 11 in der `F33f`_`[Luisenstadt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Luisenstadt]`_`f geboren. Der Vater war evangelisch, die Mutter katholisch`:cite-ref-0-1-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-0-1]`_`f]. Er wuchs im Glauben seiner Mutter auf. Schmidt-Clausing legte sein `F33f`_`[Abitur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Abitur]`_`f ab und wurde zunächst `F33f`_`[römisch-katholischer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Römisch-katholische_Kirche]`_`f Priester. Nach seiner Konversion zum Protestantismus studierte er `F33f`_`[Evangelische Theologie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Evangelische_Theologie]`_`f und `F33f`_`[Philologie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Philologie]`_`f.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] Danach wurde er zum Pastor `F33f`_`[ordiniert`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ordination]`_`f. Frühzeitig interessierte er sich für kirchengeschichtliche Fragen und vertiefte sich in die Besonderheiten der verschiedenen christlichen `F33f`_`[Konfessionen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Konfession]`_`f. Insbesondere beschäftigte er sich mit dem Leben und Werk des reformierten Theologen `F33f`_`[Huldrych Zwingli`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Huldrych_Zwingli]`_`f, über den er mehrfach publizierte. Aber auch die Stellung der Konfessionskirchen zur `F33f`_`[jüdischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Judentum]`_`f Tradition interessierte ihn.

Im Jahre 1932 heiratete Schmidt-Clausing Irmgard Duffner`:cite-ref-1-3-0[`F5bf`_`[3`#cite-note-1-3]`_`f]. Im selben Jahr wurde er Pfarrer an der `F33f`_`[Kirche St. Peter und Paul`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=St._Peter_und_Paul_(Berlin-Wannsee)]`_`f auf `F33f`_`[Nikolskoe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Blockhaus_Nikolskoë]`_`f in `F33f`_`[Berlin-Wannsee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Berlin-Wannsee]`_`f. Dort betätigte er sich als „Urlauber-Pfarrer“ und öffnete die Kirche für die häufigen Besuche von Ausflüglern. `:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f] In der `F33f`_`[NS-Zeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zeit_des_Nationalsozialismus]`_`f bekannte er sich zu den Zielen der NS-Herrschaft, insbesondere zu ihrem `F33f`_`[antisemitischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Antisemitismus_(bis_1945)]`_`f Verfolgungswahn. 1938 ließ er sich von seiner Frau scheiden und schloss eine neue Ehe`:cite-ref-1-3-1[`F5bf`_`[3`#cite-note-1-3]`_`f]. Im Jahre 1939 erklärte Schmidt-Clausing seine Mitarbeit am `F33f`_`[Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Institut_zur_Erforschung_und_Beseitigung_des_jüdischen_Einflusses_auf_das_deutsche_kirchliche_Leben]`_`f.`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f] Im selben Jahr erhielt er vom Polizeipräsidenten von Potsdam die offizielle Erlaubnis sich Schmidt-Clausing zu nennen`:cite-ref-0-1-2[`F5bf`_`[1`#cite-note-0-1]`_`f].

Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete Schmidt-Clausing den Wiederaufbau der Gemeinde von 1947 bis 1962 als Pfarrer an der Berliner `F33f`_`[Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche]`_`f. In der Kirchenruine wurde die einzige verbliebene Glocke wieder gangbar gemacht und bis in die 1950er Jahre zum Begrüßungsläuten für die Berliner Russland`F33f`_`[heimkehrer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Heimkehrer]`_`f benutzt. Im beginnenden `F33f`_`[Kalten Krieg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kalter_Krieg]`_`f setzte Schmidt-Clausing damit ein politisches Zeichen und machte seine Gemeinde bekannt – bis hin zur US-amerikanischen Wochenschau, die das Thema dankbar aufnahm. `:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f]

Fritz Schmidt-Clausing starb in einem West-Berliner Pflegeheim und wurde auf dem `F33f`_`[Friedhof Wilmersdorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Friedhof_Wilmersdorf]`_`f beigesetzt.

>>Werke

• `*100 Jahre Peter und Paul auf Nikolskoe`*; Berlin: Koch, 1937
• `*Über den Äther, evangelische Rundfunkansprachen`*; Bonn: Scheur, 1941
• `*Judengegnerische Stroemungen im deutschen Katholizismus des 19. Jahrhunderts; eine religionspolitische Untersuchung`*; 1942 (Universität Jena, Theologische Fakultät, Dissertation Dezember 1942)
• `*Die Wandlung der katholischen Kirche in ihrer Stellung zur Judenfrage`*; o. O., o. J.
• `*Zwingli als Liturgiker – eine liturgiegeschichtliche Untersuchung`*; Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1952
• `*Das Hansa-Viertel. Von den Schöneberger Wiesen zur „Stadt von Morgen“`*; Berlin 19572
• `*Berlins „Regierende“ seit 1809. Friedrich von Bärensprung 1832–1834`*; in: Berliner Blätter, die Hauszeitschrift der Reichshauptstadt, (1961) 1, S. 28–29
• `*Kurze Geschichte der ökumenischen Konzilien I–XX zum Verständnis des XXI.`*; Berlin: Hayn, 1964
• `*Zwingli`*; Berlin: de Gruyter, 1965
• `*Der Fall Wittig im Lichte des Zweiten Vatikanischen Konzils`*; in: Reformatio 15 (1966), S. 461–475
• `*Joseph Wittigs Schaffen. Versuch einer psychologischen und literarhistorischen Deutung`*; in: Fritz Schmidt-Clausing (Hg.): `*Glauben und Leben. Weisheiten und Weissagungen des Dieners und Schreibers Gottes Joseph Wittig`*; Berlin 1959, S. 105–117
• `*Das neue Zwinglibild. Seinem Initiator zum Gedächtnis`*; in: DtPfrBl 68 (1968), S. 162 f.
• `*Das Corpus Juris Canonici als reformatorisches Mittel Zwinglis`*; in: ZKG 80 (1969), S. 14
• `*Die unterschiedliche Stellung Luthers und Zwinglis zum Jakobusbrief`*
• `*Zum 450jährigen Gedächtnis der Leipziger Disputation`*; in: Reformatio 18 (1969), S. 568–585
• `*Zwinglis Zürcher Protokoll`*; ISBN 387476012X.

>>>Als Ko-Autor und Herausgeber

• `*Potsdam`*; von Ludwig Sternaux und Fritz Schmidt-Clausing; Berlin: Hayn, 1961

>>>Als Referent

• Seminar: `*50 Jahre Interbau. Das Hansaviertel in Berlin 27.11.2006`*; in: Fritz Schmidt-Clausing: `*Geschichte des Hansa-Viertels`*; Berlin 1957

>>Literatur

• Gottfried Wilhelm Locher: `*Zwingli als Liturgiker. Zu einer Schrift von Fritz Schmidt-Clausing.`* In: MuG 9 (1955), S. 44–47

>>Weblinks

• Literatur von und über Fritz Schmidt-Clausing im Katalog der `F33f`_`[Deutschen Nationalbibliothek`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutsche_Nationalbibliothek]`_`f

>>Einzelnachweise

`:cite-note-0-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-0-1-0]`_`f Geburtsregister Nr. 2015/1902, StA Berlin Va
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f `F33f`_`[Rudolf Pfister`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rudolf_Pfister_(Theologe)]`_`f: `*Zum Gedenken an Dr. theol. Fritz Schmidt-Clausing.`* In: `*Zwingliana.`* Bd. 16 Nr. 6 (1985), S. 571 (online)
`:cite-note-1-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1-3-0]`_`f Heiratsregister Nr. 303/1932, StA Wilmersdorf
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f Wilfried M. Heidemann: `*Ev. Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe`* (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f vom 16. Juni 2006 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*)
`:cite-note-5`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-5]`_`f `F33f`_`[Hans Prolingheuer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hans_Prolingheuer]`_`f: `*Wir sind in die Irre gegangen.`* Köln 1987.
`:cite-note-6`!6.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-6]`_`f `*Die Geschichte der Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche.`* Evangelische Kirchengemeinde Tiergarten, abgerufen am 2. November 2022.

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